Website erstellen lassen: So bereitest du dein Projekt vor

Von Maximilian Hric.

Du brauchst noch kein fertiges Briefing und keine ausgearbeiteten Texte, bevor du mit einem Webdesigner sprichst. Ein paar ehrliche Stichpunkte helfen aber, Umfang und nächste Schritte früh zu klären.

Beginne mit dem Anlass, nicht mit Farben

Schreibe auf, warum du die Website jetzt angehst. Vielleicht finden Interessenten deine Leistungen nicht, dein Auftritt ist auf dem Handy unpraktisch oder eine neue Leistung soll verständlich erklärt werden. Ein konkreter Anlass hilft mehr als die allgemeine Bitte, eine moderne Seite zu gestalten.

Notiere außerdem, wer die Website hauptsächlich nutzen soll und was diese Person als Nächstes tun können soll: anrufen, eine Leistung vergleichen oder einen Termin anfragen.

Leistungen und Fakten zusammentragen

Liste deine Leistungen in der Sprache auf, die Kunden tatsächlich verwenden. Ergänze Einzugsgebiet, typische Abläufe, Voraussetzungen, Öffnungszeiten oder Preisrahmen, sofern du diese Angaben sicher und öffentlich nennen kannst. Markiere offene Punkte ausdrücklich, statt eine Antwort zu erraten.

Hilfreich sind auch häufige Fragen aus echten Gesprächen. Sie zeigen, welche Informationen auf der Website fehlen könnten.

Bilder, Referenzen und Rechte prüfen

Sammle eigene Fotos, Logos und vorhandene Texte an einem Ort. Notiere zu jedem Bild, wer es aufgenommen hat und ob du es veröffentlichen darfst. Bei Kundenprojekten und erkennbaren Personen muss geklärt sein, was gezeigt werden darf. Eine kurze Auswahl mit Kontext ist nützlicher als ein ungeordnetes Archiv.

Gib Zugangsdaten nicht unaufgefordert per E-Mail weiter. Kläre zuerst, welche Konten wirklich benötigt werden und wie ein sicherer Zugang eingerichtet wird.

Seitenumfang und Zuständigkeiten klären

Notiere, welche Seiten du für den Start erwartest, wer Inhalte freigibt und wer nach dem Start Änderungen pflegt. Domain, Hosting, E-Mail und laufende Anbietergebühren sind eigene Punkte und sollten ausdrücklich besprochen werden.

Ein kostenloser, unverbindlicher Entwurf bei UGCseen zeigt die geplante Startseite. Er ist nicht die fertige Website. Über die Umsetzung, ihren Umfang und den Festpreis entscheidest du erst anschließend; eine Textanpassungsrunde anhand konkreter Hinweise ist im Entwurfsprozess enthalten.

Deine Vorbereitung fürs erste Gespräch

  • Die drei wichtigsten Leistungen, zunächst als Stichpunkte.
  • Zielgruppen und tatsächliches Einsatzgebiet.
  • Häufige Kundenfragen sowie öffentliche Firmen- und Kontaktdaten.
  • Echte Bilder mit geklärter Nutzung, Logo und vorhandene Markenmaterialien.
  • Bestehende Domain, Hosting und benötigte Buchungs- oder Terminssysteme.
  • Wer Inhalte freigibt, wer später pflegt und welche Zugriffe wirklich benötigt werden.
  • Ein oder zwei Websites als Beispiel und eine Notiz dazu, was dir daran gefällt.

Schreibe keine Passwörter in offene Dokumente, E-Mails oder Kontaktformulare. Zugänge werden nur bei tatsächlichem Bedarf über einen sicheren Weg eingerichtet. Perfekte Werbetexte brauchst du nicht: Drei klare Stichpunkte reichen für den Einstieg.

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Häufige Fragen

Muss ich fertige Website-Texte mitbringen?
Nein. Drei klare Stichpunkte zu deinen wichtigsten Leistungen reichen als Einstieg. Häufige Kundenfragen und echte Fakten helfen beim Ausarbeiten; offene Angaben solltest du markieren, nicht erraten.
Welche Zugangsdaten soll ich vorbereiten?
Notiere, welche Konten es gibt und wer sie verwaltet. Teile Passwörter nicht in offenen Dokumenten, E-Mails oder Kontaktformularen. Sichere Zugänge werden nur bei tatsächlichem Bedarf eingerichtet.
Welche Bilder darf ich für die Website verwenden?
Nutze nur Bilder, deren Nutzungsrechte geklärt sind. Bei Kundenprojekten und erkennbaren Personen prüfst du vorab, ob die Veröffentlichung erlaubt ist.

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