Die erste Firmenwebsite planen: Was wirklich nötig ist

Von Maximilian Hric.

Für die erste Firmenwebsite musst du nicht jeden möglichen Inhalt veröffentlichen. Wichtiger ist, dass ein neuer Besucher dein Angebot versteht, Vertrauen aufbauen kann und einen passenden nächsten Schritt findet.

Welche Aufgabe soll die Website übernehmen?

Eine Firmenwebsite kann Leistungen erklären, Fragen vor einem Anruf beantworten und Kontakt ermöglichen. Entscheide, welche dieser Aufgaben für deinen Betrieb jetzt am wichtigsten ist. Die Priorität beeinflusst, welche Inhalte auf die Startseite gehören und welche eine eigene Unterseite brauchen.

Denke an eine konkrete Person, die dein Angebot noch nicht kennt. Welche Frage stellt sie zuerst? Beginne mit dieser Frage, nicht mit einer langen Unternehmensgeschichte.

Mit einem sinnvollen Seitenumfang starten

Für viele kleine Betriebe sind eine klare Startseite, verständliche Leistungsinformationen und eine erreichbare Kontaktseite eine brauchbare Grundlage. Eine eigene Unterseite lohnt sich, wenn eine Leistung Erklärung, Ablauf, Voraussetzungen oder eigene Beispiele braucht. Zusätzliche Seiten sind kein Selbstzweck.

Impressum und Datenschutzhinweise gehören ebenfalls zur Veröffentlichung. Kläre die benötigten Angaben für deinen konkreten Fall mit einer geeigneten rechtlichen Stelle; ein Webdesigner ersetzt keine Rechtsberatung.

Vertrauen mit echten Informationen schaffen

Zeige, wer hinter dem Betrieb steht, wo du arbeitest und wie ein Auftrag abläuft. Nutze eigene Bilder, nachvollziehbare Qualifikationen und konkrete Beispiele nur dann, wenn sie stimmen und du sie verwenden darfst. Erfinde keine Bewertungen, Kundenergebnisse oder Zertifikate, um eine Seite voller wirken zu lassen.

Wenn dir am Anfang Referenzen fehlen, kannst du das offen lassen und stattdessen Arbeitsweise, Leistungen und Kontakt klar erklären.

Budget und laufende Kosten mitdenken

Vergleiche Angebote nicht nur anhand der Startsumme. Frage, was im vereinbarten Umfang enthalten ist, wer Texte und Bilder liefert, wem Domain und Website gehören und welche Gebühren an andere Anbieter gehen. Hosting, Domain, Wartung und spätere Änderungen können getrennte Positionen sein.

Bei UGCseen startet eine One-Page-Website bei 990 Euro und ein Paket mit mehreren Unterseiten bei 1.890 Euro. Der konkrete Festpreis hängt vom vorher vereinbarten Umfang ab. Optionale Website-Pflege gibt es ab 50 Euro im Monat bei einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten.

Eine überschaubare Start-Checkliste

  1. Lege das Hauptziel der Website fest.
  2. Sammle die Fragen, die Kunden vor einer Entscheidung wirklich stellen.
  3. Wähle nur Seiten und Funktionen, die diese Fragen beantworten oder den nächsten Schritt ermöglichen.
  4. Bereite Texte und Bilder vor und kläre, ob du die Bilder verwenden darfst.
  5. Plane, wie Besucher dich kontaktieren oder einen Termin buchen können.
  6. Vergleiche Angebote anhand des beschriebenen Leistungsumfangs.
  7. Unterscheide einmalige Projektkosten von laufenden Kosten für Domain, Hosting, Buchungssysteme und Pflege.
  8. Kläre Zuständigkeiten, Zugänge, spätere Pflege und Änderungen.
  9. Prüfe den Entwurf auf dem Handy und bitte bei Bedarf eine Person ohne Vorwissen um einen Test.
  10. Teste vor der Veröffentlichung Inhalte, Links, Formulare und Buchungsfunktionen.
  11. Halte nach dem Start Leistungen, Preise und Kontaktwege aktuell.

Die genaue Seitenzahl und die passenden Funktionen hängen von deinem Betrieb ab. Eine Praxis mit Terminbuchung braucht andere Wege als ein Handwerksbetrieb, der zunächst Rückrufanfragen sammelt. Vertiefende Hinweise findest du beim Vorbereiten deines Website-Projekts, Kontaktformular und Relaunch.

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Häufige Fragen

Wie viele Seiten braucht meine erste Firmenwebsite?
Das hängt von deinen Leistungen und den Fragen deiner Kunden ab. Starte mit den Seiten, die Angebot, wichtige Details und Kontakt verständlich machen. Zusätzliche Seiten lohnen sich, wenn sie eine eigene Frage beantworten.
Welche laufenden Kosten sollte ich einplanen?
Neben einmaligen Projektkosten können Domain, Hosting, Buchungssysteme, Pflege und weitere Anbietergebühren anfallen. Frage im Angebot, welche Positionen enthalten sind und welche separat berechnet werden.
Was muss ich vor der Veröffentlichung testen?
Prüfe Inhalte, Links, Kontaktformulare und Buchungswege auf Handy und Desktop. Sende eine eigene Testnachricht, die ausdrücklich als Test markiert ist, und kontrolliere den Eingang.

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