Was kostet eine Website? Ehrliche Preise für kleine Betriebe

Von Maximilian Hric, veröffentlicht am 21. Juli 2026, zuletzt aktualisiert am 22. Juli 2026.

Die kurze Antwort: Eine professionelle Website für einen kleinen Betrieb kostet meist zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Warum die Spanne so groß ist, wovon der Preis wirklich abhängt und wo du sparen kannst (und wo besser nicht), erkläre ich dir hier.

Die kurze Antwort

Es gibt keinen festen Marktpreis für Websites. Ich habe schon Angebote von 300 Euro bis 20.000 Euro für sehr ähnliche Projekte gesehen. Für einen typischen kleinen Betrieb, also Handwerker, Praxis, Salon oder Dienstleister, gilt aber grob:

  • Baukasten selbst gemacht: 10 bis 40 Euro im Monat, dafür viele Stunden deiner eigenen Zeit und oft ein Ergebnis, das man dem Baukasten ansieht.
  • Freelancer oder kleine Agentur: meist 1.000 bis 5.000 Euro einmalig, je nach Umfang. Hier bekommst du individuelles Design und jemanden, der mitdenkt.
  • Große Agentur: ab 5.000 Euro aufwärts, oft mit Projektmanagement, Workshops und mehreren Ansprechpartnern. Für die meisten kleinen Betriebe mehr, als nötig ist.

Bei mir kostet eine Website zum Festpreis ab 990 Euro (One-Page-Website) oder ab 1.890 Euro (Komplettpaket mit mehreren Unterseiten). Dazu gleich mehr.

Wovon der Preis wirklich abhängt

Der Preis einer Website ist am Ende vor allem eins: Arbeitszeit. Diese Punkte machen den größten Unterschied:

  • Anzahl der Seiten: Eine One-Page-Website ist deutlich schneller gebaut als ein Auftritt mit acht Unterseiten, eigener Leistungsübersicht und Teamseite.
  • Texte und Bilder: Lieferst du fertige Texte und gute Fotos, spart das viel Zeit. Müssen Texte geschrieben und Bilder besorgt werden, kostet das extra Aufwand.
  • Funktionen: Kontaktformular und Anruf-Button sind Standard. Eine Terminbuchung, ein Bewerbungsbereich oder ein kleiner Shop machen das Projekt größer.
  • Individuelles Design: Eine Vorlage anzupassen geht schnell. Ein Design, das wirklich zu deinem Betrieb passt, braucht mehr Zeit, hebt dich aber von der Konkurrenz ab.
  • SEO-Grundlagen: Damit die Seite bei Google gefunden wird, müssen Texte, Struktur und Technik stimmen. Das sollte immer dabei sein, ist es aber nicht überall.

Meine Preise als konkretes Beispiel

Damit du eine echte Zahl hast statt "kommt drauf an", hier meine Festpreise. So weißt du vorher genau, was du zahlst:

  • Starter ab 990 Euro: Eine moderne One-Page-Website mit deinen Leistungen, Kontaktmöglichkeit und den Google-Grundlagen. Für viele kleine Betriebe völlig ausreichend.
  • Komplettpaket ab 1.890 Euro: Mehrere Unterseiten, mehr Inhalte, auf Wunsch Terminanfrage. Für Betriebe, die mehr zeigen wollen oder mehrere Leistungen haben.
  • Pflege ab 50 Euro im Monat: Optional. Updates, kleine Änderungen und Sicherheit, damit du dich um nichts kümmern musst.

Größere oder besondere Projekte biete ich individuell auf Anfrage an. Wichtig: Der Preis steht vor Projektbeginn fest. Keine Stundensätze, die aus dem Ruder laufen, keine versteckten Kosten.

Welche laufenden Kosten kommen dazu?

Nach dem Bau ist eine Website nicht kostenlos. Diese Posten solltest du einplanen:

  • Domain: Deine Adresse im Netz, etwa deinbetrieb.de. Kostet je nach Anbieter rund 10 bis 20 Euro im Jahr.
  • Hosting: Der Speicherplatz, auf dem deine Seite läuft. Für kleine Betriebe meist 5 bis 20 Euro im Monat. Mehr dazu auf meiner Seite zum Website-Hosting.
  • Pflege (optional): Updates, Sicherheit und kleine Änderungen. Bei mir ab 50 Euro im Monat, siehe Website-Pflege. Du kannst dich auch selbst darum kümmern, dann fällt hier nichts an.

Vorsicht bei Angeboten mit "Website ab 0 Euro" und hoher Monatsmiete: Über drei bis vier Jahre gerechnet zahlst du dort oft deutlich mehr als bei einem fairen Festpreis, und die Seite gehört dir am Ende trotzdem nicht.

Wo du sparen kannst und wo besser nicht

Hier kannst du sparen: Liefere gute Fotos und klare Infos zu deinen Leistungen selbst. Starte mit einer One-Page-Website statt mit zehn Unterseiten, erweitern kann man immer. Verzichte am Anfang auf Funktionen, die niemand nutzt.

Hier solltest du nicht sparen: Beim Handy-Design (die meisten Besucher kommen übers Smartphone), bei den SEO-Grundlagen (sonst findet dich niemand) und bei den Texten (sie entscheiden, ob aus Besuchern Anfragen werden). Eine billige Seite, die keine Kunden bringt, ist am Ende die teuerste Lösung.

Wenn du wissen willst, was eine Website für deinen Betrieb konkret kosten würde: Auf der Seite Website erstellen lassen findest du alle Details, oder du fragst mich direkt.

Website erstellen lassen · Website-Pflege · Kostenloses Erstgespräch

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website für einen kleinen Betrieb?
Eine professionelle One-Page-Website gibt es bei mir zum Festpreis ab 990 Euro. Ein größerer Auftritt mit mehreren Unterseiten kostet ab 1.890 Euro. Der genaue Preis steht vor Projektbeginn fest, ohne versteckte Kosten.
Warum sind manche Websites so viel teurer als andere?
Der Preis hängt vor allem an der Arbeitszeit: Anzahl der Seiten, individuelle Gestaltung, Texte, Funktionen wie Terminbuchung und die SEO-Grundlagen. Große Agenturen rechnen zudem Projektmanagement und Overhead ein, das brauchen kleine Betriebe meist nicht.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Fest eingeplant werden sollten die Domain (rund 10 bis 20 Euro im Jahr) und das Hosting (etwa 5 bis 20 Euro im Monat). Optional kommt die Pflege dazu, bei mir ab 50 Euro im Monat, wenn du dich um Updates und Änderungen nicht selbst kümmern willst.
Sind Angebote mit Website-Miete ohne Anschaffungspreis sinnvoll?
Meist nicht. Über drei bis vier Jahre gerechnet zahlst du bei hohen Monatsraten oft mehr als bei einem fairen Festpreis, und die Website gehört dir am Ende trotzdem nicht. Hörst du auf zu zahlen, ist die Seite weg.

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