Website-Baukasten oder Agentur: Was passt zu deinem Betrieb?
Von Maximilian Hric, veröffentlicht am 21. Juli 2026, zuletzt aktualisiert am 22. Juli 2026.
Wix, Jimdo und Co. versprechen eine fertige Website in einer Stunde. Klingt gut, oder? Manchmal ist ein Baukasten wirklich die richtige Wahl. Oft aber nicht. Hier bekommst du einen ehrlichen Vergleich, damit du die richtige Entscheidung für deinen Betrieb triffst.
Was ein Baukasten gut kann
Erst mal ehrlich: Baukästen sind nicht schlecht. Sie haben klare Stärken, und es gibt Situationen, in denen ich selbst dazu raten würde:
- Schneller Start: Du kannst heute Abend anfangen und hast am Wochenende etwas online. Kein Warten auf Termine oder Entwürfe.
- Niedrige Einstiegskosten: 10 bis 40 Euro im Monat statt einer Einmalzahlung. Für den Anfang fühlt sich das leichter an.
- Du bist unabhängig: Du kannst jederzeit selbst Texte und Bilder ändern, ohne jemanden zu fragen.
Ein Baukasten passt, wenn dein Budget wirklich sehr knapp ist, du gern selbst bastelst und die Website für dich erst mal nur eine digitale Visitenkarte sein soll, die keine Kunden bringen muss.
Wo der Baukasten an seine Grenzen kommt
Die Probleme zeigen sich meist erst nach ein paar Monaten:
- Deine Zeit ist nicht kostenlos: Die "Website in einer Stunde" dauert in Wirklichkeit oft 20, 30 oder mehr Stunden. Abende und Wochenenden, an denen du eigentlich deinen Betrieb führen oder frei haben solltest.
- Man sieht es: Baukasten-Seiten ähneln sich. Wenn deine Seite aussieht wie die von drei Mitbewerbern, hebt dich nichts ab.
- Google-Nachteile: Viele Baukasten-Seiten laden langsam und haben technische Schwächen bei der Suchmaschinenoptimierung. Du landest hinter Mitbewerbern mit professioneller Seite.
- Texte bleiben an dir hängen: Der Baukasten liefert das Gerüst, aber keine Texte, die verkaufen. Genau die entscheiden aber, ob Besucher anfragen.
- Laufende Miete statt Eigentum: Du zahlst jeden Monat. Hörst du auf zu zahlen, ist die Seite weg. Über Jahre gerechnet ist das oft teurer als ein Festpreis.
Was du beim Profi wirklich bezahlst
Wenn du eine Website machen lässt, zahlst du nicht für "ein paar Seiten im Internet". Du zahlst dafür, dass jemand mit Erfahrung die Fragen beantwortet, die du dir beim Baukasten selbst beantworten musst:
- Welche Inhalte brauchen deine Kunden, damit sie dir vertrauen und anfragen?
- Wie muss die Seite aufgebaut sein, damit Google versteht, was du machst und wo?
- Wie sieht die Seite auf dem Handy aus, wo die meisten Besucher herkommen?
- Was muss rechtlich drauf: Impressum, Datenschutz, Cookies?
Dazu kommt: Du gibst das Projekt ab und kümmerst dich um deinen Betrieb. Bei mir kostet das zum Festpreis ab 990 Euro für eine One-Page-Website oder ab 1.890 Euro für das Komplettpaket. Details findest du unter Website erstellen lassen.
Die ehrliche Rechnung über 3 Jahre
Vergleichen wir mal grob über drei Jahre:
- Baukasten: etwa 25 Euro im Monat sind 900 Euro in drei Jahren. Dazu deine Arbeitszeit, sagen wir 25 Stunden. Wenn deine Stunde im Betrieb 60 Euro wert ist, sind das weitere 1.500 Euro. Zusammen rund 2.400 Euro, und die Seite gehört dir nicht.
- Professionelle Website: ab 990 Euro einmalig plus Hosting (etwa 5 bis 20 Euro im Monat). Zusammen grob 1.200 bis 1.700 Euro in drei Jahren. Die Seite gehört dir, sieht individuell aus und ist für Google gebaut.
Der Baukasten ist also nur dann wirklich günstiger, wenn deine eigene Zeit nichts kostet. Und der wichtigste Punkt fehlt in der Rechnung noch: Eine Seite, die bei Google besser gefunden wird und mehr Anfragen bringt, verdient ihren Preis meist mit wenigen Aufträgen zurück.
So entscheidest du richtig
Nimm den Baukasten, wenn: das Budget aktuell einfach nicht mehr hergibt, du Spaß am Selbermachen hast und die Seite vor allem existieren soll, ohne Kunden bringen zu müssen.
Lass die Website machen, wenn: die Seite neue Kunden bringen soll, du deine Zeit lieber in deinen Betrieb steckst und du bei Google vor deinen Mitbewerbern stehen willst.
Du bist unsicher, was für deinen Fall besser ist? Frag mich einfach. Wenn ein Baukasten für dich reicht, sage ich dir das ehrlich, ein Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet dich zu nichts.
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Häufige Fragen
- Ist ein Website-Baukasten für kleine Betriebe ausreichend?
- Manchmal ja: wenn das Budget sehr knapp ist, du gern selbst bastelst und die Seite keine Kunden bringen muss. Soll die Website aber Anfragen bringen und bei Google gefunden werden, ist eine professionell erstellte Seite fast immer die bessere Wahl.
- Was kostet ein Baukasten im Vergleich zur Agentur wirklich?
- Ein Baukasten kostet etwa 10 bis 40 Euro im Monat plus viele Stunden deiner eigenen Zeit. Eine professionelle Website gibt es bei mir ab 990 Euro einmalig. Über drei Jahre gerechnet ist der Unterschied kleiner, als er wirkt, und die professionelle Seite gehört dir.
- Kann ich später vom Baukasten zu einer richtigen Website wechseln?
- Ja, das mache ich regelmäßig. Texte und Bilder lassen sich übernehmen, die Domain kannst du mitnehmen. Wichtig ist nur, dass die Domain auf deinen Namen registriert ist und nicht dem Baukasten-Anbieter gehört.
- Warum ranken Baukasten-Seiten bei Google oft schlechter?
- Viele Baukasten-Seiten laden langsamer, haben aufgeblähten Code und bieten weniger Kontrolle über die technischen SEO-Grundlagen. Dazu kommt: Ohne durchdachte Texte und Struktur versteht Google schlechter, was der Betrieb anbietet und wo.